Promos Consult
Berlin, XX. Monat XXXX

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

meine Mutter hat einen digitalen Bilderrahmen und wenn mein Sohn aus seinem Austauschjahr in Amerika ein Foto im Internet hoch lädt, wird es automatisch dahin übertragen. Von meinem Handy kann ich eine Foto-MMS von dem Kleinsten an diesen Bilderrahmen schicken. Abends sitze ich auf der Couch und lade mir meine aktuelle Lieblingsserie aus dem iTunes Store auf den Fernseher. Der Junior kann mit seinem MacBook auf die Video-Bibliothek über das WLAN zugreifen und hört gerade seine Musik. Nebenbei läuft ein Videochat mit seiner Freundin in Hildesheim. Es funktioniert!

Wie selbstverständlich nehmen wir diese Innovationen im Alltag hin. Dürfen wir erwarten, dass die technischen Hilfsmittel im Arbeitsalltag auch immer schlauer werden? Lassen sich damit überhaupt Geschäftsprozesse verbessern?

Die Lehrer am Gymnasium meines Sohnes haben nicht einmal eine berufliche E-Mail-Adresse. Dem Handwerker, der neulich eine Stunde später als vereinbart kam, musste ich hinterher telefonieren. Die genervte Dispatcherin erklärte mir, dass schließlich ein Auto defekt sei und das könne ja mal passieren.

Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die kaufmännische Immobilienverwaltung aus einer Ein-Mann-Glaskugel möglich sein wird. Durchdachte Prozesse lassen sich dann so clever mit Systemen unterstützen, dass viele administrative Tätigkeiten, die heute selbstverständlich sind, ganz einfach verschwunden sein werden, als wären sie nie da gewesen. Und der Mieter übernimmt sogar einen Teil dieser Tätigkeiten.

Hier ein Beispiel, was Kunden alles selbst machen können: Die Telekom verschickt ihren V-DSL-Router und ich konfiguriere ihn selbst. Da kommt kein Techniker mehr ins Haus. Es funktioniert!

Immer mehr Informationen, auf die in Geschäftsabläufen zugegriffen wird, können zur Erkenntnisgewinnung abgezweigt werden. Diese Erkenntnisse beeinflussen dann die Abläufe. Heute sporadisch und von Managern getrieben, zukünftig vielleicht automatisch und von Kennzahlen beeinflusst.

Viele Unternehmen hinterfragen heute ihre Prozesse und Projekte: Nutzen Sie unseren Kunden? Erreichen wir damit unsere Ziele? Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Manche können sich die Wirkung einer Innovation nicht vorstellen und vielen bleibt unklar, wie sie einen sinnvollen beruflichen Nutzen bringen kann. Das was wir im Privaten hinnehmen und annehmen, sorgt im Beruflichen für Unsicherheit. Wir Menschen sind oft skeptisch gegenüber Veränderungen.

Heute früh erhielt ich eine SMS von meinem Zahnarzt. Zur Erinnerung an meinen morgigen Termin. Mir gefällt das!

Informieren Sie sich auch in dieser Ausgabe wie gewohnt über die aktuellen immobilienwirtschaftlichen Themen der Informationstechnologie.
Ich freue mich auf Ihre Meinung. Schreiben Sie mir!

Ihr Jens Kramer

Kontakt

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

meine Mutter hat einen digitalen Bilderrahmen und wenn mein Sohn aus seinem Austauschjahr in Amerika ein Foto im Internet hoch lädt, wird es automatisch dahin übertragen. Von meinem Handy kann ich eine Foto-MMS von dem Kleinsten an diesen Bilderrahmen schicken. Abends sitze ich auf der Couch und lade mir meine aktuelle Lieblingsserie aus dem iTunes Store auf den Fernseher. Der Junior kann mit seinem MacBook auf die Video-Bibliothek über das WLAN zugreifen und hört gerade seine Musik. Nebenbei läuft ein Videochat mit seiner Freundin in Hildesheim. Es funktioniert!

Wie selbstverständlich nehmen wir diese Innovationen im Alltag hin. Dürfen wir erwarten, dass die technischen Hilfsmittel im Arbeitsalltag auch immer schlauer werden? Lassen sich damit überhaupt Geschäftsprozesse verbessern?

Die Lehrer am Gymnasium meines Sohnes haben nicht einmal eine berufliche E-Mail-Adresse. Dem Handwerker, der neulich eine Stunde später als vereinbart kam, musste ich hinterher telefonieren. Die genervte Dispatcherin erklärte mir, dass schließlich ein Auto defekt sei und das könne ja mal passieren.

Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die kaufmännische Immobilienverwaltung aus einer Ein-Mann-Glaskugel möglich sein wird. Durchdachte Prozesse lassen sich dann so clever mit Systemen unterstützen, dass viele administrative Tätigkeiten, die heute selbstverständlich sind, ganz einfach verschwunden sein werden, als wären sie nie da gewesen. Und der Mieter übernimmt sogar einen Teil dieser Tätigkeiten.

Hier ein Beispiel, was Kunden alles selbst machen können: Die Telekom verschickt ihren V-DSL-Router und ich konfiguriere ihn selbst. Da kommt kein Techniker mehr ins Haus. Es funktioniert!

Immer mehr Informationen, auf die in Geschäftsabläufen zugegriffen wird, können zur Erkenntnisgewinnung abgezweigt werden. Diese Erkenntnisse beeinflussen dann die Abläufe. Heute sporadisch und von Managern getrieben, zukünftig vielleicht automatisch und von Kennzahlen beeinflusst.

Viele Unternehmen hinterfragen heute ihre Prozesse und Projekte: Nutzen Sie unseren Kunden? Erreichen wir damit unsere Ziele? Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Manche können sich die Wirkung einer Innovation nicht vorstellen und vielen bleibt unklar, wie sie einen sinnvollen beruflichen Nutzen bringen kann. Das was wir im Privaten hinnehmen und annehmen, sorgt im Beruflichen für Unsicherheit. Wir Menschen sind oft skeptisch gegenüber Veränderungen.

Heute früh erhielt ich eine SMS von meinem Zahnarzt. Zur Erinnerung an meinen morgigen Termin. Mir gefällt das!

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